Die letzten Zeugen des Vulkanismus der Vulkaneifel sind die überall inden Tälern der romantischen Landschaft hervorsprudelnden Mineralquellen, die zum Teil frei austreten oder durch Bohrungen erschlossen sind. Diese Mineralwässer in und um Daun unterscheiden sich nur wenig in ihrer Konzentration und Zusammensetzung; es sind "Natrium-Magnesium-Hydrogenkarbonat-Säuerlinge".
Die Kelten nannten es "Thriasan", auf hochdeutsch "Sauerbrunnen". Im Eifeler Dialekt werden Sie heute aber häufiger auf die Bezeichnung "Drees" stoßen, die sich vom keltischen "draisen” ableitet. Dies bedeutet soviel wie "fließen".
In den Gebirgskörpern eingedrungenes Niederschlagswasser mischt sich mit Kohlensäure, der letzten Erscheinungsform des erlöschenden Vulkanismus, wird stark aggressiv und löst von den Steinklüften vorhandene Mineralien ab.
Die Repräsentanten der Mineralquellen sind die staatlich anerkannten Heilquellen Dunaris in Daun und Vulkania in Dreis, die in den Dienst der Gesundheit und Heilung gestellt sind und denen eine besondere Heilwirkung zugesprochen wird.
Weitere offen austretende Sauerbrunnen finden wir im