In der Vulkaneifel erkennen wir zwei verschiedene Arten der früheren vulkanischen Tätigkeit.
Die Eruptionen, die markante Vulkankegel und die trichterartige oder schüsselförmige Vertiefungen im devonischen Untergrund erzeugten (Maare).
In der ersten Entstehungsphase eines Maars finden phreatomagmatische Explosionen statt, dabei trifft aufsteigendes Magma mit wasserführenden Gesteinsschichten zusammen. Beim Kontakt von Wasser und Magma kommt es zur Explosion, das umgebende Gestein wird zusammen mit der Magma in kleinste Bestandteile zerfetzt und aus dem Explosionstrichter geschleudert.
Im Bereich des Explosionsherds bildet sich dabei ein Hohlraum, der in einen Explosionsschlot übergeht. Dadurch, dass über dem entstandenen Hohlraum das Gestein zusammenbricht, wird aus dem Explosionsschlot ein Einsturz- oder Maartrichter.
Danach können weitere Explosionen folgen, die zu einer Vergrößerung bzw. Vertiefung des Maartrichters führen. Nach Abschluss der vulkanischen Tätigkeit verfüllt sich der Maartrichter endgültig mit nachbrechendem Material, sowie mit vulkanischem Auswurfmaterial das von den Tuffwällen in den Maarkessel abrutscht. Durch nachfließendes Grundwasser bildet sich dann zuletzt ein Maarsee.
Die Dichterin Clara Viebig bezeichnete diese kreisrunden Seen auch als die "Augen der Eifel".
Quelle: Vergleiche GEO-Infoband Vulkaneifel